Die Gemeinden Kiel-Nord und Kiel-Mitte konnten schon häufiger gemeinsame Gottesdienste feiern und erleben. Das Besondere des Gottesdienstes am 6. März 2019 war jedoch der Beginn einer Regelmäßigkeit. Ab März 2019 feiern und gestalten wir den ersten Wochengottesdienst eines jeden Monats zusammen. In den Monaten November bis April werden die Geschwister die gemeinsamen Gottesdienste in Kiel-Nord erleben und in der übrigen Zeit in Kiel-Mitte.
Der Vorsteher der Gemeinde Kiel-Nord, Priester Roland Zielazek, betonte bereits im Eingangsgebet, dass hier im Kirchengebäude Kiel-Nord Geschwister aus mindestens zwei Gemeinden versammelt seien, der liebe Gott jedoch keinen Unterschied mache. Für ihn ist es eine Gemeinde, die hier Gottesdienst erleben will.
In seinem Dienen ging der Vorsteher auf die positive Auswirkung von Gemeinschaft ein. Die Aussage Jesu im Matthäus 18, 20 „Denn wo zwei oder drei versammelt sind in meinem Namen, da bin ich mitten unter ihnen“ gilt unverändert. Eine größere Anzahl von Versammelten kann sich besonders motivierend auswirken. Priester Zielazek führte als Beispiel Elia an (1. Könige 19). Elia fürchtete sich und floh in die Wüste. Dort wünschte er sich - sicherlich auch unter dem Gefühl des Alleinseins - zu sterben. Wie muss es ihm ergangen sein, als Gott ihm aufzeigte, dass er nicht allein übriggeblieben war? Welche Freude und Kraft konnte er daraus ziehen, dass Gott verkündete, dass er siebentausend in Israel übriglassen will, die sich nicht vor Baal gebeugt haben?
Schon am Montag zuvor hatten sich knapp dreißig Sängerinnen und Sänger aus beiden Gemeinden in Kiel-Nord zu einer gelungenen Chorprobe in freudigem Miteinander getroffen und erfreuten nun die Geschwister während des Gottesdienstes unter der Leitung dreier Dirigenten aus beiden Gemeinden mit den geübten Liedern.
Diese besondere Atmosphäre einer geschwisterlichen, herzlichen Gemeinschaft konnten auch die ungefähr neunzig Gottesdienstteilnehmer verspüren. Nach dem Ende der Segensstunde tauschten sich die Anwesenden aus und äußerten Freude über das Wiedersehen und das gemeinsam Erlebte. „Bis zum 3. April dann!“, konnte man als Abschiedsgruß hören. Wir freuen uns über diese gelungene „Premiere“!
Neuapostolische Kirche